Stefan Kühn zur Finanzindustrie: „Ein ‚Weiter so!‘ darf es nicht geben“

August 21, 2021 Aus Von Stefan Kühn, Ökonom

Sicherheit, Kontrolle, Risikomanagement, Transparenz und Informationstiefe sind gefragt.

Die Finanzdienstleistungsbranche steht unter Druck. Im Zuge der weltweiten Banken- und Finanzkrise haben Gesellschaften spätestens seit 2008 einen spürbaren Vertrauensverlust erlitten. Kunden reiben sich an (vermeintlich) hohen Gebühren und intransparenten Strukturen und sind bei der Produktauswahl weniger risikobereit als noch in der Vergangenheit. Das betont Stefan Kühn, ehemaliger Chef der AUTARK-Gruppe. Das Beteiligungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen war  vorrangig als Sachwerte-Investor aktiv und befasste sich mit Immobilien, Infrastruktur und Erneuerbare Energien sowie Projekten aus dem Bereich Unterhaltung. Das Unternehmen konzentrierte sich vor allem auf Private Equity-Investments (also unternehmerische Beteiligungen) und hat auf diese Weise bei Anlegern besonders im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahren Kapital für die Allokation in substanzstarken Beteiligungen eingesammelt.

„Wir spüren, dass sich die Finanzdienstleistung weiterentwickeln muss, um die Kunden in Zukunft noch langfristig erreichen zu können. Sicherheit, Kontrolle und Risikomanagement stehen an erster Stelle, ebenso Transparenz und Informationstiefe. Wir können nicht von den Kunden erwarten, dass sie ein ‚Weiter so!‘ der Branche einfach akzeptieren. Wir müssen die Wünsche und Anforderungen ernst nehmen“, betont Stefan Kühn. Für seine ehemalige AUTARK-Gruppe hat er und seine Kollegen eine Strategie für den Wandel entwickelt. Durch umfangreiche und regelmäßige Fachinformationen und Gesprächsmöglichkeiten werden die Anleger auf dem Weg mitgenommen und können sich aktiv an allen Prozessen beteiligen.

Dazu passte der Gedanke der AUTARK-Investitionsgemeinschaft. „Der Name  AUTARK steht für Unabhängigkeit und Eigenständigkeit. Damit spiegelten wir das wider, was die Kunden von uns erwarten. Deshalb initiierten wir auch  unsere AUTARK-Investitionsgemeinschaft, die gemeinsame Ziele verfolgte und an der jeder als Kunde teilhaben sollte“, betont Stefan Kühn. Damit wollte das Finanzunternehmen neue Wege gehen und zeigen, dass ein Konzept des partnerschaftlichen Miteinanders auch in einer vertriebsorientierten Branche funktioniert. „Wer heute erfolgreich sein will, muss auf Augenhöhe mit seinen Kunden arbeiten und ihnen nachhaltige, tragfähige Konzepte bieten, die sie wirklich weiterbringen.“

Natürlich sei es immer aufwändig und anstrengend, neue Strukturen zu schaffen. Aber nur mit neuen Ideen werde es gelingen, sich auf die Zukunft einzustellen und die eigene Substanz zu stärken. „Diesen Weg ist die AUTARK  gegangen und wir waren guter Dinge, dass wir damit richtigliegen. Die Gespräche mit Kunden und Partnern wiesen in jedem Falle in die richtige Richtung. Sie trugen unsere Vorstellungen eines sehr modernen und transparenten Beteiligungs- und Finanzdienstleistungsunternehmens AUTARK-Gruppe umfassend mit“, betonte Stefan Kühn.